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#1

geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 06.07.2015 10:14
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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Ich persönlich sehe die Griechenlandkrise mittlerweile als eine große Chance für Resteuropa - wir rücken dadurch enger zusammen und sehen auch, wie wichtig die EU mittlerweile für uns alle geworden ist! - Auch, wenn wir uns oft übertölpelt und bevormundet fühlen, so sind wir wirtschaftlich doch sehr gestärkt durch die Vorteile der EU!

Wie seht ihr das?


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho

zuletzt bearbeitet 06.07.2015 10:16 | nach oben springen

#2

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 06.07.2015 14:53
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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Ich seh es auch als große Chance, da es genug Zeit gab, sich auf so eine Situation einzustellen. So bitter es für Griechenland sein mag, die Eurozone besteht aus 19 Staaten, nicht nur aus einem. Würde man Griechenland um jeden Preis retten, wäre das ein fatales Zeichen für andre Länder wie Spanien, Italien , Portugal oder Irland die sich Reformen unterzogen haben und inzwischen auf einem guten Weg sind. Wie man sieht, haben auch die Börsen relativ gelassen reagiert, was ja die grösste Angst war. Die Eurozone umfasst derzeit ca. 337 Mio Einwohner, davon sind ca. 10 Mio. Griechen. An alle, die der Meinung sind, ein Austritt Griechenlands würde eine Kettenreaktion auslösen, halte ich entgegen, dass genausogut das Gegenteil eintreten kann ( was ich für wahrscheinlicher halte ) und sich die andren Länder umsomehr bemühen werden ein Teil der Eurozone zu bleiben.


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.
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#3

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 07.07.2015 07:43
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
3. Platz
| 155.976 Beiträge

Momentan sieht es aber wieder so aus, als wäre man schon gewillt Griechenland um jeden Preis zu retten. Ganz offen gesagt habe ich große Zweifel, ob das gehen kann, wenn sich das ganze Land gegen Sparmaßnahmen wehrt - man mag Merkel vorwerfen was man will, aber anders hätte man die europäischen Probleme auch garnicht in den Griff bekommen können.
Klar behindert Sparen das Wirtschaftswachstum, aber ständig ohne Punkt und Komma nur auf Pump die Wirtschaft zu beleben, kann auf Dauer nicht gut gehen, irgendwann wollen Geldgeber ihr Geld retour, dann soll man es Knall auf Fall zur Verfügung haben. Woher dann nehmen, wenn man nie gespart hat???

Man kann schnell und leicht ein Urteil fällen, aber ganz so einfach funktioniert die Welt dann nicht.

Ich bewundere Frau Merkel. Diese Frau hat bisher mehr geleistet, als all ihre Vorgänger zusammen. Die waren "nur" mit dem Zusammenschustern der EU beschäftigt, aber erst jetzt, nach einiger Zeit, fangen sich an die Probleme herauszukristallisieren, wie eben Griechenland mit seiner Korruption, Löcher, in die das Geld auf Nimmerwiedersehen verschwindet, total fehlende Verwaltung - was stellen sich die Menschen da eigentlich vor? Dass es immer so weitergeht und 18 EU-Länder nur dafür da sind, Griechenland sein lockeres Leben zu ermöglichen?

Irgendwer muss die Knete ja heranschaffen. Und auch wenn es heißt, Deutschland habe Griechenland nichts gegeben, so stimmt das nicht im entferntesten. Deutschland ist der größte Kreditgeber, und da wir wissen, dass Griechenland mehr oder weniger zahlungsunfähig ist, wissen wir ja wohl auch, auf welche Kosten Griechenland lebt und gelebt hat.

naja..soviel dazu.

Zum Thema Kettenreaktion: Momentan beginnt es scheinbar auch in Spanien zu rumoren. Ich hoffe bloß dass das Volk und die Politik klug genug sind, sich nicht rebellisch machen zu lassen.

Die Sprüche die Momentan im Internet kursieren von wegen: "Endlich wird was gegen die EU-Diktatur unternommen - danke Griechenland" - sind in diesem Zusammenhang hanebüchener Bockmist. Wenn es Dikatur ist, dass Deutschland sein Geld, dass es ja unter anderem seinen Steuerzahler abknöpfen musste, zurück haben möchte, nicht nur das, sich auch noch als Terrorist beschimpfen lassen muss weil sie zu keinen neuen Zahlungen bereit sind ohne Zugeständnisse von Griechenland, dann ist das nur eines: mieseste Erpressung. Deshalb verstehe ich den Aufruhr nicht, dass die EU in Zusammenhang mit Griechenland ein Diktator wäre

Naja, so what... ich mach mal weiter


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho

zuletzt bearbeitet 07.07.2015 08:19 | nach oben springen

#4

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 08:56
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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| 155.976 Beiträge

Momentan blühen die links- als auch die rechtsextremen Parteien regelrecht auf.

Da ist die Sprache von der ach-so-furchtbaren EU-Diktatur, die Griechenland so schrecklich mitgespielt hat.

Naja, also bitte, bloß keine Märchen jetzt. Griechenland betreibt schon über lange, laaaaaaange Jahre schon eine korrupte Politik. Das hat sich Griechenland ganz allein zuzuschreiben. Auch wollte Griechenland Seinerzeit unbedingt in die Eurozone - Deutschland wurde regelrecht dazu erpresst - schon damals mit dem Reparationsthema. Das einzige, was man Deutschland und den anderen Eurozonen-Ländern ankreiden kann ist, dass sie Griechenland dann tatsächlich in die Währungsunion aufgenommen hatten. Das war unter den vorherrschenden Voraussetzungen geradezu ein Harakiri-Akt für den Euro. Griechenland hat Seinerzeit leider auch seine Statistiken manipuliert, um so dazustehen, als ob man sehr wohl die entsprechenden Zahlen hätte, die es für eine Währungsunion braucht.

Ich denke, die einen haben getäuscht, die anderen haben sich gerne täuschen lassen. Zu dieser Zeit hat man alles wohl noch eine Spur zu locker genommen, und nun haben wir die Rechnung. Allen voraus der Steuerzahler.

Ich habe heute morgen gehört, dass das neuerliche Hilfspaket an Griechenland allein Österreich weitere 20 Milliarden (!) Euro kosten wird.

Wir hier in Österreich sind mittlerweile selbst bereits hochverschuldet. Unsere Wirtschaft kommt nicht in Schwung und man beschwert sich darüber. Tja, was erwartet sich die Wirtschaft. Es werden weitere Schulden angehäuft.
Österreich hat mittlerweile eine horrende Inflation, wo die eher stagnierenden Gehälter der Endverbraucher nicht mehr mithalten können. Natürlich kann nicht mehr konsumiert werden. Wie denn auch. Die Energiekosten steigen, die Mieten steigen, Österreich ist bei den Lebensmittelkosten Nr. 2 hinter Dänemark - eine Frechheit aber auch, dass man dann nicht auch noch groß weitere Einkäufe erledigt ne? Aja, und dann wäre da noch das Problem der Arbeitslosigkeit - wir gehen schon schwer auf die 9 % Marke zu. So viele Arbeitslose hatten wir zuletzt in den 50iger Jahren.
Gleichzeitig wird an der Mindestsicherung gerüttelt, und das, obwohl wir im Vergleich mehr als niedriges Arbeitslosengeld haben.

Vielleicht sollte Österreich wieder umdenken, denn wir sinken auch innerhalb der EU weiter und weiter ab. Bald sind wir nicht mehr das reiche Österreich, als das wir immer verkauft werden. Zwar gibt es (angeblich) in Österreich immer mehr Millionäre, aber andererseits verarmt die allgemeine Bevölkerung auch mehr und mehr. Wenn man nicht JETZT gegensteuert, kann das zum Problem werden.

Die Griechenlandkrise und weitere Milliarden an Griechenland, das wird Österreich auch nicht eben stärken.

Mal sehen, wie es weiter geht. Aber im Moment schaut es für uns nicht so gut aus. Ich hoffe aber, dass sich unsere extrem schwächelnde Regierung endlich mal wieder an die Arbeit macht - im Moment hat man eher den Eindruck sie schlummern vor sich hin - Maulen hin und wieder Richtung EU - nur um dann für die österreichische Bevölkerung wieder mehr oder weniger unsichtbar in der Versenkung zu verschwinden

So, das musste jetzt mal raus


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho

zuletzt bearbeitet 14.07.2015 09:13 | nach oben springen

#5

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:08
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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Das ist mir gerade untergekommen, und erinnerte mich ganz stark an das Thema "Griechenlandkrise":





Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.


Thomas von Aquin


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho
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#6

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:10
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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Was dir so alles unterkommt in der Arbeit
Aber es passt , würd aber auch auf alles andre passen


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.

zuletzt bearbeitet 14.07.2015 09:12 | nach oben springen

#7

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:12
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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und den Text darüber darfst auch kommentieren


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho
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#8

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:14
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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Welchen Text? Du schreibst so viel


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.
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#9

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:16
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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den über dem Zitat da schreibt ma sich die Finger wund, und es wird nicht mal gelesen


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho
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#10

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:17
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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Zitat von Lindaleinchen im Beitrag #5
Das ist mir gerade untergekommen, und erinnerte mich ganz stark an das Thema "Griechenlandkrise":





Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.


Thomas von Aquin




du meinst den Text oben ?


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.
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#11

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:18
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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oh man, ich kopiers nochmal : siehe unten:

Momentan blühen die links- als auch die rechtsextremen Parteien regelrecht auf.

Da ist die Sprache von der ach-so-furchtbaren EU-Diktatur, die Griechenland so schrecklich mitgespielt hat.

Naja, also bitte, bloß keine Märchen jetzt. Griechenland betreibt schon über lange, laaaaaaange Jahre schon eine korrupte Politik. Das hat sich Griechenland ganz allein zuzuschreiben. Auch wollte Griechenland Seinerzeit unbedingt in die Eurozone - Deutschland wurde regelrecht dazu erpresst - schon damals mit dem Reparationsthema. Das einzige, was man Deutschland und den anderen Eurozonen-Ländern ankreiden kann ist, dass sie Griechenland dann tatsächlich in die Währungsunion aufgenommen hatten. Das war unter den vorherrschenden Voraussetzungen geradezu ein Harakiri-Akt für den Euro. Griechenland hat Seinerzeit leider auch seine Statistiken manipuliert, um so dazustehen, als ob man sehr wohl die entsprechenden Zahlen hätte, die es für eine Währungsunion braucht.

Ich denke, die einen haben getäuscht, die anderen haben sich gerne täuschen lassen. Zu dieser Zeit hat man alles wohl noch eine Spur zu locker genommen, und nun haben wir die Rechnung. Allen voraus der Steuerzahler.

Ich habe heute morgen gehört, dass das neuerliche Hilfspaket an Griechenland allein Österreich weitere 20 Milliarden (!) Euro kosten wird.

Wir hier in Österreich sind mittlerweile selbst bereits hochverschuldet. Unsere Wirtschaft kommt nicht in Schwung und man beschwert sich darüber. Tja, was erwartet sich die Wirtschaft. Es werden weitere Schulden angehäuft.
Österreich hat mittlerweile eine horrende Inflation, wo die eher stagnierenden Gehälter der Endverbraucher nicht mehr mithalten können. Natürlich kann nicht mehr konsumiert werden. Wie denn auch. Die Energiekosten steigen, die Mieten steigen, Österreich ist bei den Lebensmittelkosten Nr. 2 hinter Dänemark - eine Frechheit aber auch, dass man dann nicht auch noch groß weitere Einkäufe erledigt ne? Aja, und dann wäre da noch das Problem der Arbeitslosigkeit - wir gehen schon schwer auf die 9 % Marke zu. So viele Arbeitslose hatten wir zuletzt in den 50iger Jahren.
Gleichzeitig wird an der Mindestsicherung gerüttelt, und das, obwohl wir im Vergleich mehr als niedriges Arbeitslosengeld haben.

Vielleicht sollte Österreich wieder umdenken, denn wir sinken auch innerhalb der EU weiter und weiter ab. Bald sind wir nicht mehr das reiche Österreich, als das wir immer verkauft werden. Zwar gibt es (angeblich) in Österreich immer mehr Millionäre, aber andererseits verarmt die allgemeine Bevölkerung auch mehr und mehr. Wenn man nicht JETZT gegensteuert, kann das zum Problem werden.

Die Griechenlandkrise und weitere Milliarden an Griechenland, das wird Österreich auch nicht eben stärken.

Mal sehen, wie es weiter geht. Aber im Moment schaut es für uns nicht so gut aus. Ich hoffe aber, dass sich unsere extrem schwächelnde Regierung endlich mal wieder an die Arbeit macht - im Moment hat man eher den Eindruck sie schlummern vor sich hin - Maulen hin und wieder Richtung EU - nur um dann für die österreichische Bevölkerung wieder mehr oder weniger unsichtbar in der Versenkung zu verschwinden

So, das musste jetzt mal raus


Vor ca. einer halben Stunde geschrieben


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho

zuletzt bearbeitet 14.07.2015 09:19 | nach oben springen

#12

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:23
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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da steht bei mir aber nix hast ja gesehn


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.
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#13

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:31
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
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du siehst meinen Text ned?


Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem.

Paulo Coelho
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#14

RE: geeinte EU durch die Griechenlandkrise?

in Speakers Corner 14.07.2015 09:41
von libero9295Aktivste Benutzer des Monats
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Nein, erst jetzt wo du ihn reinkopiert hast


Nur wer über sich selbst lachen kann, hat das Recht über andere zu lachen.
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