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Zusammenhalt und Zusammenhelfen, eine Frage der Lebensumstände?

in Speakers Corner 02.05.2014 10:07
von LindaleinchenAktivste Benutzer des Monats
3. Platz
| 155.965 Beiträge

Irgendwie hab ich mir grade kürzlich überlegt, wie das mit dem Zusammenhalt so ist.

Nehmen wir mal den Zusammenhalt in der Familie. Es gibt Familien, die einen enormen Zusammenhalt haben, obwohl es nicht immer perfekt ablief und oft Probleme gab. Trotzdem stehen die Leute zueinander, und halten zusammen. Andere Familien wiederum, wo nicht halb soviel in der Vergangenheit vorgefallen ist, haben überhaupt keinen Zusammenhalt, und driften in völlig unterschiedliche Richtungen, wobei es dem einen völlig egal ist, was aus dem anderen wird oder ob er vielleicht Hilfe brauchen könnte.

Selbiges kann man ja auch beispielsweise bei Freundschaften (das Thema hatten wir ja vor Kurzem erst, ich weiß), feststellen. Freundschaften, bei denen man der Meinung war, sie könnten durch nichts zerstört werden, gehen bei einer kleinen Erschütterung in die Brüche. Menschen, von denen man wiederum überhaupt keine Hilfe erwartet hätte springen ein und sind in so manchen Situationen völlig selbstlos.

Warum gibt es von manchen Menschen soviel soziales Engagement, selbst für fremde Menschen, man bedenke die vielen Hilfsdienste, wo sich Menschen für völlig Fremde sogar in Lebensgefahr begeben, während in Familien oft nichtmal Bruder oder Schwester auch nur einen Finger füreinander krumm machen würden?

Irgendwie kann ich in diesesm Phänomen nicht so recht einen Faden finden.

Tatsache ist, dass Menschen untereinander sehr viel mehr füreinander zu tun und zu riskieren bereit sind, wenn die Zeiten schlecht sind und keiner was hat oder man um das Überleben kämpft. Ist der Wohlstand also eine zerstörerische Kraft, was das Zusammenhelfen angeht? Ist es eine Wohlstandskrankheit, dass einen der Nächste immer weniger interessiert, je besser es uns geht??

Diese "Leck-mich-am-Arsch"-Haltung mancher Menschen ist schon erschütternd, grade eben, wenn man für diejenigen da war, in Gesprächen und Worten, manchmal wenn es geht auch in Taten, aber wenn es um ein wenig Loyalität geht, spürt man absolut kein Entgegenkommen. Oftmals verschwinden Menschen einfach und tauchen dann wieder auf, wenn es ihnen schlecht geht. Das ist schon extem nervend.

Seltsam irgendwie..

Naja, wollts mal ausgesprochen, bzw. geschrieben haben


Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.

Oscar Wilde

zuletzt bearbeitet 02.05.2014 21:43 | nach oben springen

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